Drehdurchführungen
Generell gesprochen ist eine Drehdurchführung eine Maschinenkomponente, die den abgedichteten Übergang eines Fluides von stationären Versorgungsleitungen in/aus oder durch ein rotierendes Maschinenelement wie zum Beispiel Walzen, Spindeln oder Antriebe, realisiert.
In der gesamten industrialisierten Welt zu finden
DEUBLIN Drehdurchführungen sind für verschiedenste Industriebereiche verfügbar und können Medien wie Wasser, Thermoöl, Hydrauliköl, Luft / Druckluft / Pneumatik, Kühlschmierstoffe bis hin zu Vakuum und mittels Schleifringübertrager auch Signale und elektrische Leistung führen: Von Einwege- bis zu Mehrwegeausführungen und mit unterschiedlichen Dichtungsprinzipien stehen Ihnen mehr als 1.500 Standards und tausende Sonderlösungen zur Verfügung.

Druckgelenke
Druckgelenke werden durch den Mediendruck abgedichtet. Eine starke Feder hält die Dichtungen beim Anfahren oder bei sehr niedrigen Drücken zusammen. Aufgrund des relativ großen Drehmoments, das diese klassische Technologie erfordert, ist sie nur für relativ niedrige Drücke (< 250 psi oder 17 bar) geeignet.

Elastomerdichtungen
Plastomerdichtungen – eine Kombination aus Kunststoff und Elastomer – bieten eine weitaus höhere Beständigkeit bei hohen Temperaturen und Drücken als konventionelle Elastomere. Die Geometrie der Dichtung und das Zusammenspiel von Dichtung und Drehkörper-Dichtfläche können dabei je nach Anwendung an das Medium, die Drehzahl und den Druck angepasst werden.

Hydrostatische Dichtungen
Hydrostatische Drehdurchführungen nutzen präzise Toleranzen, um eine berührungslose Abdichtung bei hohen Drücken zu gewährleisten. Dadurch wird die Lebensdauer verlängert und der Wartungsaufwand minimiert. Das Drehelement ist an einem Flüssigkeitsfilm aufgehängt, der mit einer sehr geringen Durchflussrate kontinuierlich zirkuliert. Die Scherung der Flüssigkeit begrenzt die Höchstgeschwindigkeit dieser Drehdurchführungen auf einige tausend Umdrehungen pro Minute.

Mechanische Dichtungen
Gleitringdichtungs-Drehdurchführungen minimieren den Dichtungsverschleiß, das Drehmoment und die Wärmeentwicklung, indem sie die hydrodynamischen Kräfte gezielt ausgleichen. Die Ebenheit muss dabei innerhalb von Mikrometern kontrolliert werden. Je nach gewünschter Drehzahl, Druck und Medium kommen unterschiedliche Dichtungsmaterialien zum Einsatz. Diese Verschraubungen funktionieren selbst bei Drücken von über 140 bar und Drehzahlen von über 40.000 U/min zuverlässig. Gleitringdichtungen können so konstruiert werden, dass sie sich bei veränderten Betriebsbedingungen der Maschine unterschiedlich verhalten.







